Billiglohn entgegenwirken

Billiglohn entgegenwirken

Es gibt viele Arten sich selbst gegen den Billiglohn zu engagieren. Angefangen beim staatlichen Weg. Jeder Bürger der Bundesrepublik Deutschland hat das Recht darauf, zu wählen und somit die eigene Meinung in die Gesetzgebung mit einfließen zu lassen. Im Kampf gegen den Billiglohn kann man also zum einen Parteien wählen, die für gesetzlich geregelte Mindestlöhne sind, also zu niedrige Lohnzahlungen verhindern wollen. Man kann sich aber auch politisch engagieren und sich zum Beispiel bei aktiver Arbeit in einer Partei für gerechte Bezahlungen einsetzen.

Wie kann man aktiv werden, ohne gleich in die Politik einzusteigen?

Möchte man lieber eher indirekt vorgehen, so kann man schon dabei beginnen, was im eigenen Einkaufswagen landet. So sollte man nicht nur auf den Preis achten, sondern auch auf Qualität. Zu niedrige Preise deuten oft darauf hin, dass die Produkte von sehr schlecht bezahlten Arbeitskräften hergestellt wurden oder bei extrem billigen Dienstleistungen sollte lieber an die dortigen Arbeiter gedacht werden und lieber die teureren Alternativen bevorzugt werden. Denn um einen oft vorkommenden Billiglohn in Deutschland abzuschaffen, ist auch ein kleiner Wandel der Gesellschaft nötig. Denn die Unternehmen versuchen, so billig wie möglich herzustellen, da die Menschen natürlich auch billigere Produkte eher kaufen als teurere. Die Gesetzgebung hat auch deshalb noch keine Mindestlöhne eingeführt, da ein wirtschaftlicher Einbruch vorausgesagt wird. Viele Unternehmen würden die Produktion ins Ausland verlegen, da dort die Arbeiter plötzlich wieder billiger wären, woraufhin eine große Arbeitslosigkeit zu erwarten wäre. Außerdem würden die Preise erheblich steigen. Die Einführung eines Mindestlohnes würde dabei viele Probleme, die den Billiglohn betreffen, lösen und zu geringe Bezahlungen zur Vergangenheit zählen lassen. Doch ist es der Politik im Moment zu riskant, ganz besonders aus wirtschaftlicher Sicht, einen Mindestlohn einzuführen.

So sollte man einfach auch aktiv gegen den Billiglohn arbeiten und versuchen, die eigene Einstellung auch mit dem Lebensstil zu vereinbaren.

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