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	<title>Billiglohn</title>
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	<description>Informationen zum Thema Billiglohn</description>
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		<title>Billiglohnland China</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 13:57:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WM-Team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Billiglohnland China ist wohl eines der bekanntesten Niedriglohnländer weltweit. Bedingt durch die Bevölkerungsstruktur und die Arbeitsmentalität, ist China zurzeit noch an vorderster Front, was das Thema billige Arbeitskräfte und hohe Produktivität angeht. War es bis vor ein paar Jahren für die Bevölkerung noch überlebensnotwendig jede Arbeit anzunehmen, ändert sich die Einstellung spätestens seit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Billiglohnland China ist wohl eines der bekanntesten Niedriglohnländer weltweit. Bedingt durch die Bevölkerungsstruktur und die Arbeitsmentalität, ist China zurzeit noch an vorderster Front, was das Thema billige Arbeitskräfte und hohe Produktivität angeht. War es bis vor ein paar Jahren für die Bevölkerung noch überlebensnotwendig jede Arbeit anzunehmen, ändert sich die Einstellung spätestens seit der Einführung der Ein Kind Politik zunehmend.  Das Billiglohnland China verliert in letzter Zeit seinen altbekannten Status.</p>
<p>Früher war es traditionell so, dass „Obrigskeitshörigkeit“ und bedingungsloser Gehorsam in China schon von Kindesbeinen an gelehrt wurde und für alle selbstverständlich war. Das spiegelte sich auch in den tausenden Fabriken des Landes wider. Lange waren diese Arbeitsstätten auch die einzigen Möglichkeiten für die Chinesen überhaupt Arbeit zu bekommen. Da wurde nicht lange nach Arbeitsbedingungen oder Lohnerhöhung gefragt. Da war der Einzelne einfach nur dankbar, eingestellt zu werden. Arbeitnehmervertretung oder Interessengemeinschaften waren hier unbekannt. Besonders textilproduzierende Firmen der westlichen Industrieländer erkannten die für sie günstigen Bedingungen und verlegten ihre Produktion in die asiatischen Länder. In den letzten Jahren steigt aber auch in China das Bewusstsein über die eigene persönliche Wertigkeit. Zunehmend werden Gewerkschaften gegründet. Auch gegen den Willen der Firmeninhaber.</p>
<p>Die zunehmende Globalisierung in China ermöglicht der Bevölkerung bessere Lebensbedingungen und eine bessere Ausbildung. Zeitgleich werden immer mehr Interessenvertretungen gefordert und wenn nötig auch mit Hilfe von Arbeitsrechtsorganisationen durchgesetzt.  Wirtschaftsethik wird in China erst zunehmend zu einem Schlagwort, das in das Bewusstsein der dortigen Arbeitnehmerschaft tritt. Das wiederum nehmen westliche Firmen zum Anlass ihre Produktionsstätten in andere Länder zu verlegen. Eine interessante Entwicklung der letzten Jahre ist, dass Deutschland, dank seiner Leiharbeitskräfte wieder über „billige“ Arbeitskräfte verfügt. Manche Firmen sind inzwischen schon wieder dazu übergegangen, ihre Produktionen nach Deutschland rückzuverlegen, da hier nicht nur die Produktionskosten günstig sind, sondern auch ein höherer Standard bezüglich Know-how und Fertigung besteht. Es bleibt abzuwarten, ob das Billiglohnland China als solches bestehen bleibt.</p>
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		<title>Billiglohnländer Arbeitsbedingungen</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Feb 2011 17:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WM-Team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wird ein Land als Billiglohnland bezeichnet, kann man davon ausgehen, dass die Billiglohnländer Arbeitsbedingungen sehr schlecht sind. Ist es in unseren Breiten üblich, gesetzliche Bestimmungen zu Arbeitsbedingungen, die im Betriebsverfassungsgesetz enthalten sind, einzuhalten. Zu den gesetzlich fixierten Vereinbarungen zählen unter anderem der Gesamtumfang der Arbeitszeit, Kündigungsfristen und Arbeitsort genauso wie Entgelt und Urlaubs- und Überstundenregelungen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wird ein Land als Billiglohnland bezeichnet, kann man davon ausgehen, dass die Billiglohnländer Arbeitsbedingungen sehr schlecht sind. Ist es in unseren Breiten üblich, gesetzliche Bestimmungen zu Arbeitsbedingungen, die im Betriebsverfassungsgesetz enthalten sind, einzuhalten. Zu den gesetzlich fixierten Vereinbarungen zählen unter anderem der Gesamtumfang der Arbeitszeit, Kündigungsfristen und Arbeitsort genauso wie Entgelt und Urlaubs- und Überstundenregelungen. In Billiglohnländern wird solchen, uns selbstverständlich scheinenden Dingen, keine Beachtung geschenkt.</p>
<p>Die Billiglohnländer Arbeitsbedingungen sind speziell im asiatischen Raum zum Teil katastrophal. Hier herrschen weder Wirtschaftsethik noch wird auf die menschlichen Belange Rücksicht genommen. Internationale Organisationen starten immer wieder Aufklärungskampagnen, um die Bewohner der westlichen Industrienationen auf die Großteils höchst unfairen Arbeitsbedingungen hinzuweisen.  Die Ursachen für diese Rahmenbedingungen sind oft ganz einfach zu finden. Einerseits basiert der Ursprung oft in der Überbevölkerung der einzelnen Staaten. So sind Arbeitskräfte billig und im Fall des Falles auch sehr einfach wieder zu ersetzen. Meist ist dazu noch die schulische Bildung kaum der Rede wert. Der Staat ist mit der Förderung von besseren Verhältnissen aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten überfordert und kann so zu keiner Verbesserung der Situation beitragen. Andererseits ist oft der Staat selbst nicht an einer Verbesserung der Situation interessiert, da die internationalen Firmen fremdes Kapital ins Land bringen.</p>
<p>Die Gründung von Interessengemeinschaften und Arbeitnehmervertretungen wird von den Firmen nach Möglichkeit verhindert.  So bleibt den dort ansässigen Menschen nichts anderes übrig als die gebotenen Bedingungen in Kauf zu nehmen. Trotz der Vollbeschäftigung ist die Lohnstruktur so gestaltet, dass die Bevölkerung arm bleibt. Überstunden werden oft als selbstverständlich in Kauf genommen und wer sich dagegen wehren würde, könnte bereits am nächsten Tag auf der Straße stehen. In den Fabriken herrschen oft unmenschliche Arbeitsbedingungen. Zwar arbeiten inzwischen aufgrund des öffentlichen Drucks keine Kinder mehr in den Fabriken. Allerdings arbeiten diese Kinder nun meist zu Hause, um den kärglichen Salär der Eltern aufzubessern. Unser Anliegen sollte es sein, zunehmend Produkte zu erwerben, die unter fairen Bedingungen hergestellt wurden.</p>
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		<title>Mindestlohn</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 14:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WM-Team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Laut aktueller rechtlicher Definition ist der Mindestlohn ein in der Höhe festgelegtes, kleinstes rechtlich zulässiges Arbeitsentgelt. In Deutschland ist es üblich, je nach Branche Mindestlöhne zu vereinbaren. Tarifverträge bestimmen die allgemein gültige Norm. Sie werden von den jeweiligen Interessenvertretungen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber ausgehandelt. Einen allgemein gültigen Mindestlohn für alle Arbeitnehmer gibt es derzeit nicht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut aktueller rechtlicher Definition ist der Mindestlohn ein in der Höhe festgelegtes, kleinstes rechtlich zulässiges Arbeitsentgelt. In Deutschland ist es üblich, je nach Branche Mindestlöhne zu vereinbaren. Tarifverträge bestimmen die allgemein gültige Norm. Sie werden von den jeweiligen Interessenvertretungen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber ausgehandelt. Einen allgemein gültigen Mindestlohn für alle Arbeitnehmer gibt es derzeit nicht. Die Entwicklung in Deutschland geht zunehmend zu Arbeitnehmern, die Gehälter unterhalb des Sozialhilfeniveaus beziehen. So haben diese Personen zeitgleich Anspruch auf unterstützendes Arbeitslosengeld. Das belastet den Staatshaushalt jedes Jahr in steigendem Ausmaß.  Bereits seit 1996 wird in der Statistik ein rückläufiger Trend jener Beschäftigten sichtbar, die nach einem Branchen- oder Firmenvertrag tariflich entlohnt werden. Die erst kurz überstandene Wirtschaftskrise hat überall in Deutschland Spuren hinterlassen. Zunehmend trifft man auf Arbeitnehmer, die trotz Vollbeschäftigung in ärmlichen Verhältnissen leben  müssen und manchmal nicht einmal genügend Mittel zum Erwerb des Lebensnotwendigen haben.</p>
<p>Eine bedenkliche Entwicklung für Arbeitnehmer ist die zunehmende Verlagerung hin zur Anstellung von Leiharbeitskräften. Diese werden oft sogar noch unterhalb der tariflich vereinbarten Mindestlohngrenzen entlohnt. Speziell jetzt, wo im Mai 2011 die Grenzen zu den osteuropäischen Ländern geöffnet werden, entstehen Bedenken, dass die Anzahl dieser Arbeitskräfte massiv ansteigen könnte. Deutschland bietet noch immer die Möglichkeit mehr zu verdienen, als im Heimatland vieler Arbeitssuchender. Sogar schon aus China kommen zum Teil arbeitssuchende Arbeitskräfte. Zwar haben die Interessenvertretungen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber bestimmte Tarifsätze vereinbart, allerdings sind diese nicht gesetzlich verbindlich. Erst nach einer Festlegung im Rechtsgefüge wäre die Vereinbarung für alle Arbeitgeber verpflichtend.</p>
<p>Die Befürchtung der Arbeitgeberseite geht dahin, dass die Tarife zunehmend unterwandert werden und Deutschland endgültig zu einem Billiglohnland mutiert.  Ein gerechter Mindestlohn würde dann wohl nur noch eine Utopie sein, beziehungsweise nur noch am Papier existieren. Während Schweden und Dänemark ebenfalls über Kollektivverträge und brancheneigenen Regelungen ihre Tarife vereinbaren, wird der Arbeitgeber in Österreich zum Beispiel von der Sozialpartnerschaft unterstützt.</p>
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		<title>Niedriglohn</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 17:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>WM-Team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Vollzeitarbeitender mit einem Arbeitsentgelt, das gerade knapp über oder knapp unter der Armutsgrenze liegt, wird als Niedriglohn bezeichnet. Damit kann der Beschäftigte die Geschäfte des täglichen Lebens nicht ausreichend bestreiten und ist auf Hilfe angewiesen. Diese existenzgefährdende Beschäftigung sollte vom Staat gesetzlich unterbunden werden und zumindest über die Einführung eines Mindestlohn unterbunden werden. Niedriglohn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Vollzeitarbeitender mit einem Arbeitsentgelt, das gerade knapp über oder knapp unter der Armutsgrenze liegt, wird als Niedriglohn bezeichnet. Damit kann der Beschäftigte die Geschäfte des täglichen Lebens nicht ausreichend bestreiten und ist auf Hilfe angewiesen. Diese existenzgefährdende Beschäftigung sollte vom Staat gesetzlich unterbunden werden und zumindest über die Einführung eines Mindestlohn unterbunden werden. Niedriglohn ist, unter anderem auch wegen der zunehmenden Lohnarbeit, auch in Deutschland im Steigen begriffen.</p>
<p>Durch die zunehmende Globalisierung können Firmen immer mehr in sogenannte Billiglohnländer ausweichen. Prozentual gesehen sind in Deutschland vor allem gering Qualifizierte und Frauen genauso wie Teilzeitbeschäftigte am häufigsten betroffen. Auch Arbeitnehmer ohne abgeschlossene Berufsausbildung sind in der Niedriglohn Sparte zu finden. Durch die Auslagerung der Produktion ins Ausland werden die Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor knapp. Die dadurch entstehende überproportional hohe Arbeitslosigkeit in diesem Bereich lässt die Löhne weiter sinken. Je mehr Arbeitssuchende vorhanden sind, desto niedriger werden die Löhne. Im hoch qualifizierten Bereich ist es genau umgekehrt. Wenige Arbeitnehmer werden von vielen Firmen umworben und die Löhne steigen. Ein weiteres flankierendes Manko der Niedriglöhne sind die schlechter werdenden Arbeitsbedingungen. Unzureichende Absicherung, keine Chance auf Weiterbildung und die Tendenz beruflich Karriere machen zu können, ist gleich Null. Das erweitert die Schere zwischen Arm und Reich enorm und führt im Endeffekt zu massiven Spannungen.</p>
<p>Hier ist definitiv der Staat gefordert. Die Einführung von Mindestlöhnen könnte ein weiteres Lohndumping verhindern. Ein weiterer Schritt wäre die Verbesserung des Schulsystems. Ohne staatliche Unterstützung würden immer mehr Menschen im Land unter die Armutsgrenze rutschen und zusätzliche Unterstützung benötigen. Kollektivertragsverhandlungen mit starken Interessenvertretungen der Arbeitnehmer sind ebenso wichtig, wie Maßnahmen zur Steigerung der Löhne im Niedrigpreissektor. Speziell Dienstleistungsberufe und oder Hilfsarbeiter und Reinigungskräfte haben zur Zeit eine sehr schwache Lobby in der Wirtschaft. Das würde aber auch bedeuten, dass die Firmen gefordert sind, Weiterbildungsmaßnahmen zu ermöglichen und die Verbesserung der Qualifikationen zu fördern. Niedriglohn ist reell gesehen, ein Armutszeugnis für den Staat.</p>
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